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Exposé:

 

 

FRIENDLY FIRE

 

Freundliches Feuer

 

 

 

                                                           GENRE:  Drama/Action

                                                        FORMAT:  TV oder Kino 90 min.

                                             SCHAUPLATZ:  Prizren/Kosovo

                                                         EPOCHE:  März 2004/Gegenwart

 

                                                           AUTOR:  Michael Nöhrig

                                                                               Haag 212

                                                                               A-3040 Neulengbach

                                                                               e-Mail:  mail@noehrig.at

                                                                               tel:  +43 664 23 77 467

 

 

 

 

PROJEKTBESCHREIBUNG:

 

Dramatische Love-Story vor authentischem zeitgeschichtlichem Hintergrund. Handlung und Personal fiktiv, unter Einbeziehung aktueller historischer Ereignisse. 

 

 

KURZINHALT:

 

Kosovo, März 2004: der schwelende ethnische Konflikt zwischen nationalistischen Albanern und serbischer Minderheit schaukelt sich zu bürgerkriegsartigen Unruhen auf. Zwischen den Fronten ein Einsatzkontingent der deutschen KFOR-Schutztruppen: da sie aber ohne Mandat zu Kampf­handlungen sind, bleiben die neutralen Deutschen trotz ihrer massiver Übermacht dazu angehalten, den eskalierenden Gewalt­tätigkeiten quasi tatenlos zu zusehen.

 

KALBERG, Zugführer einer kleinen Einheit, verliebt sich in die Serbin MARA, Mitarbeiterin der zivilen UNO-Verwaltungsmission. Auf dem Höhepunkt der Ausschreitungen droht der militante Mob das UNO-Quartier in Brand zu stecken, so gerät Mara in höchste Lebensgefahr. Kalbergs Einsatzbefehl erlaubt ihm nicht, etwas zu ihrer Rettung zu unternehmen: solange sich die Attacken nicht gegen die KFOR-Mannschaft selbst richten, hat er keine Befugnis einzuschreiten. Die Deutschen dürfen das Feuer erst eröffnen, wenn auf sie geschossen wird – weil aber die Albaner sich tunlichst davor hüten das zu tun, sieht Kalberg nur einen Ausweg, Maras Leben zu retten: er selber muss einen Angriff auf seine eigene Einheit inszenieren ...

 

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HINTERGRUND:

 

Eine friedliche Koexistenz der verfeindeten Volksgruppen im Kosovo erscheint ausgeschlossen. Nachdem das serbische Terror-Regime 1999 durch das Einschreiten der NATO-Verbände zerschlagen wurde, um die "ethnische Säuberung" und Volksvertreibung der Albaner zu unterbinden, kehrten sich die Verhältnisse um: die Opfer werden zu Tätern. Die ehemals verfolgten Albaner rächen sich an den verhassten Serben, nunmehr ethnische Minderheit. Chaos, Terror, Vertreibung, Pogrome an der Zivilbevölkerung. Die internationalen KFOR- Schutztruppen sowie die zivile UNO-Verwaltungsmission stehen machtlos in der Ausein­andersetzung zwischen den ethnischen Gruppierungen und werden, da sie keine deklarierte Parteienstellung beziehen können und dürfen, von beiden Seiten als Gegner betrachtet. Keine Lösung in Sicht.

 

 

SCHAUPLÄTZE:

 

GEFÄNGNISZELLE, Gegenwart, eine zivile Haftanstalt in Deutschland.

 

KFOR-QUARTIER Prizren, 2004, militärischer Stützpunkt des deutschen Einsatz-Kontingents der multinationalen Schutztruppen im Kosovo.

 

 

HAUPTFIGUREN:

 

KALBERG

Anfang 30, Hauptfeldwebel. Zugführer eines deutschen KFOR-Einsatztrupps von 20 Mann. Als Berufs­soldat ist er gewohnt, verantwortliche Entscheidungen zu treffen und Befehle strikt einzuhalten. Innerer Konflikt:  die Unvereinbarkeit zwischen soldatischem Pflichtverständnis und persönlichem Ziel.

 

MARA

Anfang 30, Kinderärztin bei UNO-Hilfsorganisation. Als Kosovo-Serbin gehört sie der von den Albanern angefeindeten Minderheit an. Aus ärztlichem Ethos entschlossen, ihre Mission trotz Gefahr fortzusetzen. Innerer Konflikt: Demütigung, die deutschen "Fremden" in ihrer eigenen Heimat als Beschützer akzeptieren zu müssen.

 

 

KONFLIKT:

 

Zwei kontroversielle Charaktere: an festgefügten Konventionen orientierter und zugleich mit innerer Zerrissenheit ringender deutscher Soldat – gegen die stolze, kämpferische, impulsive Slawin, die anfangs verächtlich auf ihn herabblickt – wie sollen ausgerechnet diese beiden trotz ihrer Gegensätzlichkeit zueinander finden?

 

Der Protagonist in einer unentrinnbarer Zwangslage: die Verpflichtung, militärische Befehle widerspruchslos zu befolgen, ungeachtet des Wissens dass diese verkehrt sind – gegen seine persönliche Notlage, die Frau die er liebt nur retten zu können, wenn er diese Befehle bewusst missachtet. Welche Entscheidung auch immer er trifft: danach wird sein Leben nimmer das sein, das es bisher war.

 

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HANDLUNG:

 

Gegenwart: KALBERG sitzt als Zivilist in einer deutschen Haftanstalt eine Freiheitsstrafe ab. Anhand der Fotos an einer Pinnwand in seiner Zelle rekonstruiert sich im Rückblick die Vorgeschichte, aus welcher er in diese Situation gelangt ist:

 

Prizren/Kosovo, März 2004: einzelne Übergriffe fanatisierter albanischer Nationalisten auf die serbische Zivilbevölkerung. Deutsche KFOR-Einheiten sehen den Ausschreitungen mehr oder minder tatenlos zu. Aus politischem Kalkül bleibt ihr Mandat im wesentlichen auf die Sicherung ziviler UNO-Hilfseinrichtungen und den Eigenschutz beschränkt. Die deutschen Schutztruppen sehen sich von Albanern und Serben gleichermaßen angefeindet.

 

Zugführer Kalberg beschützt mit seiner schwerbewaffneten Einheit ein serbisch-orthodoxes Kloster vor albanischen Extremisten. Die Albaner beabsichtigen das Kloster niederzubrennen und geben in Verhandlungen zu verstehen, dass der deutsche Schutztrupp dabei im Weg stünde und sich doch freundlicherweise entfernen möge. Gemäß dem strikten Einsatzbefehl, jegliches Blutvergießen zu vermeiden, evakuiert Kalberg die serbischen Zivilisten, die unter seinem Schutz stehen, geordnet in Sicherheit und kann mitsamt seiner Truppe unbehelligt abziehen. Daraufhin fackeln die Albaner das serbische Kloster ungehindert ab.

 

Der Journalist SANTINI hält sich als Berichterstatter für eine internationale Nachrichten­agentur in der Krisenregion auf. Aus seinen Reportagen erhält der Zuseher die notwendigen Informationen über die Hintergründe, welche zur Situation im Kosovo-Konflikt führten.

 

Kalberg wird für seine vorbildliche Umsicht und das taktische Geschick, die Gewalteskalation verhindert zu haben, mit einer Belobigung ausgezeichnet. Zähneknirschend lässt Kalberg die Ehrung über sich ergehen: zwar musste er ja pflichtgemäß einen Befehl ausführen, trotzdem hält er es innerlich für beschämend, als wehrbereiter Soldat vor einer Horde "bloßfüßiger" Zivilisten kampflos kapitulieren zu müssen und dafür auch noch belobigt zu werden. Unter den Soldaten kommt es zu Diskussionen darüber.

 

Die Kunde von dem widerstandslosen Abzug des deutschen Schutztrupps aus dem Kloster facht extremistische Aufwiegler und Scharfmacher unter den Albanerführern dazu an, den nationalistischen Mob zu weiteren immer umfangreicheren Ausschreitungen anzustacheln.

 

Sprecher der serbischen Minderheiten appellieren an die KFOR-Truppen, sie nicht schutzlos dem albanischen Terror ausgeliefert zu lassen, der kaum verhohlene Hass gegen die früheren Kriegsfeinde keimt alsbald wieder auf.

 

Kalberg begegnet der serbischen Ärztin MARA, auf Anhieb ist er von ihr fasziniert. Trotz der massiven Anfeindungen und Gefahr hält sie ihre Stellung in der Kindermission von Prizren. Bei dem unbeholfenen Versuch, ihr in einer brenzligen Situation als Beschützer beizustehen, handelt sich Kalberg ihre schroffe Zurückweisung ein. Und: spöttische Kommentare seiner Kameraden.

 

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HENZE, einer von Kalbergs Soldaten, erweist sich als Heißsporn, dessen Temperament unter Kontrolle gehalten werden muss, um in kritischen Situationen eine Kurzschlussaktion zu verhindern. 

 

Eine Reportage Santinis über Kalbergs Belobigung erscheint im Internet. Mara erkennt den deutschen KFOR-Soldaten wieder, den sie bei ihrer Begegnung so feindselig abgekanzelt hat. Als Kalberg mit seinem Zug zum Schutz der UNO-Kindermission abkommandiert wird und sie neuerlich aufeinander treffen, erfährt er durch Mara vom Mangel an dringend  benötigten Medikamenten in der Kinderklinik.

 

Kalberg setzt sich erstmals über das militärische Reglement hinweg, das ihm bisher auch aus persönlicher Überzeugung als unumstößlich galt: er schafft von der Sanität ausgemusterte und zur Entsorgung bestimmte Medikamente vorschriftswidrig in seinen Besitz und überlässt sie der Kinderklinik. Mara ist von seiner Tat immerhin beeindruckt.

 

Als ihr Kalberg Begleitung bei einer riskanten Fahrt anbietet, zeigt sie sich trotz anfänglicher Vorbehalte schließlich damit einverstanden. Ihre bisher eisige Ablehnung taut allmählich auf, gelegentlich zeigt sich sogar ein ansatzweises Aufkeimen erster Sympathien. Beim Abschied am Ende ihrer gemeinsamen Fahrt sieht Kalberg Mara gar zum ersten Mal lächeln.

 

Als ein albanisches Kind bei einem Verkehrsunfall durch ein serbisches Auto getötet wird, entwickelt sich dieser Anlassfall zum unmittelbaren Auslöser, der die ethnischen Krawalle zum landesweiten Flächenbrand ausbrechen lässt. Außer Kontrolle geratener militanter albanischer Mob geht dazu über, serbische Einrichtungen aller Art zu stürmen und in Brand zu stecken.

 

Serbische Geschäfte, Lokale, öffentliche und private Gebäude und die orthodoxen Kirchen und Klöster im Kosovo werden zum Ziel blinder Zerstörungswut.

 

Bei einem Brandanschlag auf die Kinderklinik gelingt es Mara, sich und die Kinder in das Gebäude des UNMIK-Polizeipostens in Sicherheit zu bringen, wo sich inzwischen zahlreiche Zivilisten unter den Schutz der interimistischen UNO-Verwaltungsmission gestellt haben. Als randalierender Volkszorn sich auch gegen den Polizeiposten zu richten beginnt, bunkern sich die nur unzureichend bewaffneten UNO-Polizisten zusammen mit den Schutzsuchenden ein und fordern von den KFOR-Kräften Hilfe an.

 

Daraufhin wird Kalbergs Einheit mit zwei Panzerfahrzeugen "zur Beobachtung" vor den Unruheherd abkommandiert. Mit wachsender Unruhe muss Kalberg zusehen, wie sich der brandschatzende Mob zur Stürmung und Zerstörung vor dem Gebäude mobilisiert. Aber sein strikter Einsatzbefehl verbietet ihm solange, gegen Zivilisten vorzugehen, als seine Einheit nicht selbst in Gefahr gerät. Gewaltsame Maßnahmen sind ihm ausnahmslos nur im Zuge notwendiger Selbstverteidigung gestattet.

 

Das wissen auch die Albaner und vermeiden jede Provokation der schwerbewaffneten KFOR- Einheit. Also bleiben die Deutschen tatenlos.

 

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Henze würde den randalierenden Mob am liebsten ohne Federlesen in die Flucht schießen, Kalberg hat Mühe ihn zurückzuhalten und vergattert ihn aufs allernachdrücklichste zu absolutem Stillhalten: bevor sie nicht selber zum Ziel von Angriffen werden, darf unter keinen Umständen das Feuer eröffnet werden! Henze kocht innerlich vor Wut, muss sich dem Befehl Kalbergs aber fügen.   

 

Als Kalberg von dem Reporter Santini den Hinweis erhält, dass sich Mara in dem bedrohten Gebäude aufhält, wird das zum entscheidenden Moment für ihn, sich nun über alle festge­fahrenen Vorschriften hinwegzusetzen und unter Missachtung anderslautender Befehle zum Angriff vorzurücken, um die Albaner mit Waffengewalt zu vertreiben und das Polizeigebäude vor der Stürmung zu retten.

 

Aber: weil die Verbindung zu Henze unterbrochen wird, kann er den Angriffsbefehl nicht übermitteln was tun? Kalberg gerät in immer heftigere Besorgnis angesichts drohender Lebensgefahr für Mara: er selber hat Henze ja strikt befohlen, keinesfalls anzugreifen bevor er nicht selber angegriffen wird. Es bleibt ihm nur ein einziger Ausweg:

 

Kalberg selber wirft aus der Albanermeute eine Handgranate gegen die eigenen KFOR- Panzerfahrzeuge, um sie zum Angriff zu provozieren. Unglücklicherweise gibt es bei den Deutschen Leichtverletzte. Auf diese Provokation hat Henze nur gewartet, unverzüglich feuert er blindlings drauflos und ballert einen mittelalterlichen Kirchturm zu Klump und Schutt. Die Albaner ergreifen daraufhin augenblicklich die Flucht und verziehen sich, um ihre Vernichtungswut irgendwo anderweitig auszutoben.

 

So werden Mara, Kinder, Zivilisten und UNO-Personal gerettet. Ihre Dankbarkeit gegenüber Kalbergs KFOR-Truppe hält sich allerdings in Grenzen, weil die Hilfeleistung so lange hinaus­gezögert wurde.

 

Unglücklicherweise wird Kalbergs Granatenwurf auf einer von Santinis Filmaufnahmen von dem Einsatz erkannt, sein Anschlag auf die eigene Truppe kommt ans Licht. Kalberg wird vor ein Militärgericht gestellt und fristlos aus dem Armeedienst entlassen, in Handschellen nach Deutschland überstellt. Tiefer kann ein Soldat nimmer sinken.

 

Im Strafverfahren vor einem deutschen Zivilgericht wird er zu einer unbedingten Haftstrafe verurteilt, vorsätzliche Körperverletzung durch Sprengwaffen, da es bei seiner Aktion einige Leichtverletzte gegeben hat. Als Kalberg aber nach der Urteilsverkündung aus dem Verhand­lungs­saal abgeführt wird, begegnen sich seine und Maras Blicke: sie war im Prozess unter dem Publikum anwesend, also weiß sie über die ganze Geschichte Bescheid: dass Kalberg aus Liebe zu ihr gehandelt hat.

 

Gegenwart: Kalberg mit den Fotos in seiner Zelle. Er ist gerade dabei alles in einem Koffer zu verstauen, auch Fotos und Briefe von Mara: während seiner Haft hat sie mit ihm Kontakt gehalten. Er räumt seine Zelle, weil es der Tag seiner Entlassung ist. Er hat seine Haftstrafe abgesessen. Draußen vor der Haftanstalt ist Mara, sie hat ihn erwartet um ihn abzuholen. Dann gehen sie gemeinsam davon.

 

 

M. Nöhrig  30-04-2005

 

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- Exposé  Ende -

 

 

 

ANHANG: MATERIAL

 

 

 

Auszeichnung für zwei deutsche KFOR Soldaten

Text: PIZ KFOR  Letzte Aktualisierung: 22. April 2004

 

Der Kommandeur des 8. Deutschen Einsatzkontingents, Oberst Dieter H., hat zwei Soldaten der Task Force Prizren eine Förmliche Anerkennung wegen einer hervor­ragenden Einzeltat ausgesprochen.

Hauptfeldwebel Udo W. hat am 17.03.04, als die Unruhen im gesamten Kosovo auch das serbisch-orthodoxe Erzengelkloster bei Prizren erreichten, mit seinem 20 Soldaten starken Zug 500 gewalttätigen Demonstranten gegenüber gestanden.

Durch sein umsichtiges Verhalten, mutiges Verhandeln hat Hauptfeldwebel W. eine Eskalation der Gewalt vermieden, Blutvergießen verhindert und die Ihm anvertrautes Menschenleben geschützt.

Weiterhin wurde Hauptfeldwebel Rene W. geehrt. Er war als Führer bei dem gewalt­samen Brandanschlag durch eine aufgebrachte Menschenmenge auf den Bischofssitz in Prizren eingesetzt.

Hauptfeldwebel W. hat in schwieriger Lage erkannt, dass ein Einsatz von Wirkmitteln zur Abwehr des Angriffs aufgrund einer hohen Anzahl friedlicher Demonstranten unzweckmäßig gewesen wäre und unweigerlich zur Eskalation der Gewalt geführt hätte.

Beide Portepeeunteroffiziere haben sich als Führer im Einsatz in besonderer Lage in herausragender Weise bewährt. Ausgezeichnet wurden beide Soldaten in Anwesenheit des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium der Verteidigung Walter Kolbow, der mit einer Delegation von Mitgliedern des Bundestages zu einem Truppen­besuch im Kosovo und Bosnien weilte.

 

 

 

 

Kirchen und Klöster in Brand

NATO-General in Pristina:  Unruhen könnten systematisch organisiert sein

www.derStandard.at  19. März 2004

 

Belgrad/Pristina - Bei den Unruhen im Kosovo sind 14 serbisch-orthodoxe Kirchen und Klöster in Brand gesteckt worden. Die zum großen Teil aus dem Mittelalter stammenden Bauten seien von aufgebrachten Albanern zerstört worden, zitierte die Nachrichten­agentur Beta am Donnerstag eine Erklärung der serbisch-orthodoxen Kirche. In der südwestlichen Stadt Prizren seien sogar alle serbischen Kirchenbauten den Flammen zum Opfer gefallen, darunter die im 11. Jahrhundert erbaute Kirche Bogorodica Ljeviska.

Seit 1999 hätten albanische Extremisten mehr als 150 serbische Kirchen und Klöster im Kosovo zerstört. UN-Polizisten und Soldaten der KFOR-Friedenstruppe vertrieben am Abend mit Tränengas eine Menge von Albanern, die eine der Kirchen von Pristina anzünden wollte.

NATO-Generalsekreträr Jaap de Hoop Scheffer hat Montag Abend in Pristina erklärt, die Gewalt der letzten Tage im Kosovo sei von extremistischen Albaner-Gruppen organisiert worden. Er meinte jedoch, dass der Begriff "ethnische Säuberung" nicht die richtige Bezeichnung dafür sei.

 

 

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